Die Dateiendung .asm ist primär mit Quellcodedateien verbunden, die in Assemblersprache geschrieben sind. Assemblersprache ist eine Low-Level-Programmiersprache, die eine sehr starke, direkte Entsprechung zu den Maschinenodeanweisungen einer spezifischen Computerarchitektur (wie x86, ARM, MIPS usw.) aufweist. Im Gegensatz zu High-Level-Sprachen (wie C++ oder Python) verwendet Assemblercode Mnemonics (Kurzcodes), um grundlegende Operationen darzustellen, wie beispielsweise das Verschieben von Daten zwischen Registern, das Durchführen arithmetischer Operationen und die Steuerung des Programmflusses (Sprünge und Aufrufe). Da sie direkt mit der Hardware interagiert, wird Assemblersprache oft für Aufgaben verwendet, die extreme Optimierung, direkte Hardware-Manipulation, das Schreiben von Betriebssystem-Kerneln, Gerätetreibern oder die Programmierung eingebetteter Systeme erfordern, bei denen die Ressourcen stark begrenzt sind. .asm-Dateien sind menschenlesbare Textdateien, die von einem Assemblerprogramm (wie NASM, MASM oder FASM) verarbeitet werden müssen, um in ausführbaren Maschinencode umgewandelt zu werden. Die spezifische Syntax und die Direktiven innerhalb einer .asm-Datei hängen stark von der Zielprozessorarchitektur und dem verwendeten Assembler ab.