M4A (MPEG-4 Audio) ist eine Dateinamenerweiterung, die zur Kennzeichnung von Audiodateien verwendet wird, die entweder mit Advanced Audio Coding (AAC) oder Apple Lossless Audio Codec (ALAC) kodiert sind. AAC ist eine verlustbehaftete Kompressionsmethode, was bedeutet, dass während der Kodierung einige Audiodaten verworfen werden, um die Dateigröße zu reduzieren. ALAC hingegen ist eine verlustfreie Kompressionsmethode, die alle ursprünglichen Audiodaten bewahrt, was zu größeren Dateigrößen, aber einer höheren Wiedergabetreue führt. M4A-Dateien werden häufig zum Speichern von Liedern, Podcasts, Hörbüchern und anderen Audioinhalten verwendet. Sie werden oft mit Apples iTunes und iOS-Geräten in Verbindung gebracht, aber das Format wird auf verschiedenen Plattformen und von zahlreichen Mediaplayern breit unterstützt. Im Vergleich zum älteren MP3-Format bietet AAC im Allgemeinen eine bessere Audioqualität bei gleicher Bitrate oder eine ähnliche Qualität bei einer niedrigeren Bitrate. M4A-Dateien können auch Metadaten wie Songtitel, Künstler, Album und Artwork (Albumcover) enthalten. Das Format ist Teil des MPEG-4 Part 14 Standards, der das Containerformat für Multimedia-Inhalte spezifiziert.